Westerwald-SPD entwickelt „Perspektiven für eine solidarische Gesellschaft“

Veröffentlicht am 18.02.2010 in Pressemitteilung

Der SPD-Kreisverband Westerwald und die SPD-Kreistagsfraktion laden alle Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger für Samstag, den 27. Februar 2010 von 10 bis 13 Uhr in die Stadthalle Ransbach-Baumbach ein, um über „Perspektiven für eine solidarische Gesellschaft“ zu sprechen.

In drei Foren zu den Themenbereichen „Bildung und Betreuung“, „Arbeit und Wirtschaft“ sowie „Soziale Sicherheit und Gerechtigkeit“ werde man sich mit aktuellen Problemlagen und Lösungswegen im Westerwaldkreis beschäftigen, erläutert Hendrik Hering, SPD-Kreisvorsitzender und Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz.

Unter der Überschrift „Mehr soziale Sicherheit und Gerechtigkeit durch gute Arbeit“ stellt Matthias Körner (SPD-Hessen) den Zusammenhang zwischen existenzsichernder Arbeit und vorsorgender Sozialpolitik zur Diskussion. Uli Schmidt, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, sieht den Bezug zur aktuellen politischen Diskussion: „Während andere derzeit über die Zerschlagung sozialer Standards diskutieren, richten wir den Blick auf die Notwendigkeit sozialer Absicherung und Arbeitslöhne, die eine menschenwürdige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.“

„Wie sieht es mit der Sozialpartnerschaft in der Westerwälder Arbeitswelt aus?“ umschreibt der stellvertr. SPD-Kreisvorsitzende Michael Birk den Ausgangspunkt des Forums „Arbeit und Wirtschaft“. Mit Gewerkschaftsvertretern und Betriebsräten wird über die Situation von Arbeitnehmervertretungen im Westerwaldkreis diskutiert. Daneben soll die Beteiligung von Arbeitnehmern an ihren Betrieben eine Rolle spielen.

Mit Vertreterinnen von Kindergärten, Elternvertretern und Mitarbeitern eines Jugendamtes wollen Tanja Machalet, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, und Gabriele Greis, Beigeordnete der Verbandsgemeinde Hachenburg, im Forum zu „Bildung und Betreuung“ nicht nur die Situation der Einrichtungen im Westerwald erörtern, sondern Perspektiven für eine zeitgerechte Jugend- und Bildungspolitik in unserer Region erarbeiten.

Hendrik Hering erwartet, dass aus diesen drei Foren ständige Arbeitsgruppen der Westerwälder SPD entstehen, die in enger Zusammenarbeit mit Fraktion und Kreisvorstand politische Initiativen in diesen drei zentralen Politik-Feldern für die Region entwickeln. Tanja Machalet unterstreicht, dass auch Nichtmitglieder ausdrücklich eingeladen sind, diesen Prozess aktiv mitzugestalten. Die für die Foren in Ransbach-Baumbach geplanten Themen bilden dabei nur den Einstieg in das jeweilige Arbeitsfeld. „Viele Impulse und Hinweise nicht nur von den Teilnehmern der Veranstaltung, sondern auch von den Mitgliedern der SPD und aus der Bevölkerung“, erhoffen sich Machalet und Hering.

Anmeldungen für den 27.02.10 nimmt die SPD-Geschäftsstelle in Koblenz noch unter der Telefonnummer 0261 / 304 82-12 entgegen.

 
 

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