Westerwälder wollen Schullandheim erhalten

Veröffentlicht am 17.03.2008 in Kommunales

Vorschläge aus Umfrage sollen umgesetzt werden

Die Erfahrungen mit dem Schullandheim Norderney sind überwiegend gut und eine weitere Trägerschaft des Kreises wird befürwortet. Dies geht aus der Internetumfrage der SPD Westerwald hervor, die nun ausgewertet wurde.
So geben 85% der Befragten an, dass Sie mit dem Schullandheim überwiegend gute Erfahrungen gemacht haben und sogar 90% sprechen sich dafür aus, dass der Westerwaldkreis auch in Zukunft die Trägerschaft behält. Hauptargument hierfür ist vor allem, dass man Kindern aller gesellschaftlichen Schichten auch in Zukunft die Möglichkeit eines bezahlbaren Aufenthalts auf der Nordseeinsel geben solle.

Die Teilnehmer die Befragung äußerten jedoch auch deutliche Kritik und Verbesserungsvorschläge. So wurde von fast allen Befragten ein besseres Vermarktungskonzept und mehr Werbung gefordert. Ebenfalls angeregt wurde eine Ausweitung der Zielgruppe auf Vereine und Privatpersonen – auch sei Vergabe die nicht transparent genug. So berichtete z.B. ein Teilnehmer, von einer Anfrage die von ihm Mitte November für 10 Personen gestellt wurde, und auf welche man zunächst eine 90%ige Zusage erhalten habe. Eine Bestätigung erfolgte jedoch nicht. Als man schließlich im Februar bei der Kreisverwaltung nachhakte musste der Teilnehmer erneut 10 Tage warten bevor er telefonisch eine Absage erhielt, ohne dass die Gründe für ihn nachvollziehbar waren. Nach Ansicht des Betroffenen führe ein derartiger Umgang mit Gästen dazu, dass diese in Zukunft „vergrault“ würden.

Der stellv. Vorsitzende der SPD Westerwald, Björn Walden, freut sich über die Beteiligung bei der Umfrage und verspricht: „Wir nehmen die Anregungen sehr ernst und werden uns für ihre Umsetzung einsetzen.“ Eine deutliche Mehrheit habe sich für die Weiterführung des Schullandheimes ausgesprochen. Trotzdem zeige die Umfrage, dass dringender Handlungsbedarf bestehe, damit die Einrichtung ebenso erfolgreich werden könne, wie das bei Schullandheimen anderer Kreise schon der Fall sei. „Wenn wir wollen, dass es in Zukunft erhalten bleibt und weniger defizitär arbeitet, müssen wir jetzt handeln und ein klares Konzept entwickeln“ so Walden weiter.

Die SPD Westerwald will daher die Initiative ergreifen und ein Konzept entwerfen, welches vom Kreis umgesetzt werden soll. Alle interessierten Bürger seien natürlich herzlich eingeladen bei diesem Konzept mitzuwirken. Das Arbeitstreffen findet am 16.4.08 um 19:30 im Bürgerbüro der SPD in der Dr. Luschbergerstraße in Wirges statt.

 
 

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