Sanierung des Wiesensees geht voran – Land fördert Maßnahme weiterhin mit Löwenanteil

Veröffentlicht am 22.03.2018 in Pressemitteilung

Auf Initiative des heimischen Landtagsabgeordneten Hendrik Hering, sind am Mittwoch Vertreter des Umweltministeriums, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos, der örtliche Landtagsabgeordnete Ralf Seekatz und Vertreter der Planungsbüros IUS und GUB in der Landtagsverwaltung in Mainz zusammen gekommen, um gemeinsam nach einer nachhaltigen und schnellen Lösung zur Wiederherstellung des Wiesensees als Bade- und Wassersportgewässer überein zu kommen.

„Wir alle haben ein Ziel: Wir wollen den Wiesensee als touristisches Juwel in unserer Heimat erhalten und dafür Sorge tragen, dass er als Naherholungsziel für Badegäste und Wassersportler attraktiv bleibt“, erklärte Hering. „Ich habe mich stark für die Zusage der Landesregierung, die Kosten für die Maßnahmen zur Sanierung des Sees mit 90 Prozent zu fördern eingesetzt und konnte 2011 meine Heimatregion informieren, dass das Land diese außerordentlich hohe Förderung zugesagt hat“, so Hering weiter. So bliebe die finanzielle Belastung für die Verbandsgemeinde Westerburg als Eigentümerin des Sees finanziell erträglich.

Nach dem der Hauptausschuss der Verbandsgemeinde Westerburg es abgelehnt hatte, größere Teile im Bereich des Golfhotels und des Winner Ufers aus Kostengründen von der Entschlammung auszuschließen (die WZ berichtete) ist es gut, dass man sich in Mainz zusammen gesetzt hat so MdL Seekatz. Es ist wichtig für die Region, dass beide Abgeordnete sich für dieses Projekt einsetzen, so Seekatz

In Mainz sprachen sich alle Beteiligten einhellig dafür aus, die Maßnahmen endlich zeitnah umzusetzen, so dass spätestens im Herbst 2019 mit der Entschlammung des ca. 80 ha großen Sees begonnen werden könnte. Um die Kosten nicht zu steigern und trotzdem die Sanierungsziele zu erreichen, einigten sich die Gesprächsteilnehmer darauf, die Segmentaufbringung auf eine Sanierungsfläche zu konzentrieren (Polder West). Dies würde einerseits gewährleisten, dass die für die Sanierung notwenige Menge Schlamm aus dem See herausgeholt würde, die Kosten überschaubar blieben und gleichzeitig auch den Interessen der Wassersportler berücksichtigt würden. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität wurden ebenfalls ins Auge gefasst und sollen von den Beteiligten mit Nachdruck weiter verfolgt werden.

„Ich bin froh, dass wir heute in Mainz nach vielen Gesprächen und Diskussionen der Behörden untereinander gemeinsam eine endgültige Lösung gefunden haben, die uns weiterhin die finanzielle Unterstützung der Landesregierung zu einem Löwenanteil sichert, so dass sie Sanierung des Sees tatsächlich realisierbar ist“, betonte Hering. Auch der Abgeordnete Seekatz und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Loos, bezeichneten das Ergebnis als gute und zielführende Lösung.

Aufgrund der hohen Verfahrenskosten (bisher ca. ½ Mio.) ist es vor Ort niemandem zu vermitteln, wenn große Teilbereiche des Sees nicht entschlammt werden, so Seekatz. Dies ist sicherlich auch in den Gremien der Verbandsgemeinde nicht mehrheitsfähig. Daher ist es erfreulich, dass nach dem jetzigen Gespräch ein neuer Plan mit einer großflächigen Entschlammung vorgelegt werden kann.

Das Land Rheinland-Pfalz hat zugesagt, die Sanierung mit mehr als 3 Millionen Euro zu fördern. Das entspricht bei der vereinbarten Maßnahme einer Förderquote von 90 Prozent.

Der Wiesensee wurde vor ca. 40 Jahren als Hochwasserrückhaltebecken mit freizeitlicher Nutzung angelegt. Dem nährstoffreichen Wiesensee droht die Verlandung.

 
 

Homepage Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald

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