Rheinland-pfälzischer Innenminister Roger Lewentz besucht Optimum in Hachenburg

Veröffentlicht am 18.03.2022 in Pressemitteilung
(v.l.) Sandra Hering (Vorsitzende SPD-Stadtratsfraktion),
Roger Lewentz (Innenminister RLP), Hendrik Hering (SPD-MdL),
Marco Dörner (1. VG-BGO), Stefan Leukel (Stadtbürgermeister)

SPD Landtagsabgeordneter Hendrik Hering initiierte Ortstermin

Die Stadt Hachenburg plant, das Gebäude des ehemaligen Sportstudios Optimum zu einer neuen Stadthalle umzubauen. Landtagspräsident Hendrik Hering lud hierzu den rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz zu einem Ortstermin ein, denn um die Pläne umzusetzen, ist eine Förderung des Landes notwendig.

Hachenburg. Seit nunmehr drei Jahrzehnten ist es der Wunsch der Stadt Hachenburg, eine neue Stadthalle zu bauen. Ein Neubau, welcher die gewünschten Möglichkeiten bietet, war jedoch mit zu hohen Investitionskosten verbunden und auch die Standortfrage war nur schwer zu lösen. Nun steht in Hachenburg das ehemalige Sportstudio Optimum zum Verkauf, welches mit vertretbaren Konditionen umgebaut werden kann. Eine Investition, die im Rahmen der Städteförderung des Landes Rheinland-Pfalz zu 75 Prozent gefördert werden könnte. Um den Plänen der geplanten Maßnahmen ein Bild zu geben, lud Landtagspräsident Hendrik Hering gemeinsam mit Vertretern der Stadt und Verbandsgemeinde den rheinland-pfälzischen Minister für Inneres und Sport, Roger Lewentz, nach Hachenburg ein.

Am Nachmittag des 17. März durfte Abgeordneter und Landtagspräsident Hendrik Hering Roger Lewentz in Hachenburg begrüßen. Neben ihm nahmen auch Stadtbürgermeister Stefan Leukel, Landrat Achim Schwickert, Christoph Böhle vom Mainzer Innenministerium, , die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Sandra Hering, und Marco Dörner, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Hachenburg, in Vertretung der erkrankten Bürgermeisterin Gabriele Greis, teil. „Mit dem Umbau des Optimum haben wir jetzt nach drei Jahrzehnten endlich eine finanzierbare und gut gelegene Möglichkeit gefunden, eine neue Stadthalle in Hachenburg zu bauen“, freut sich Hendrik Hering. Mit der Unterstützung des Landes sei es möglich, dieses Vorhaben umzusetzen, erklärt er.

Auch Stadtbürgermeister Stefan Leukel blickt optimistisch auf das Vorhaben: „Die aktuelle Stadthalle hat einen fast schon morbiden Charme. Mit dem Umbau des Optimum könnten wir nicht nur eine neue Stadthalle ermöglichen, sondern durch die Nähe zur Rundsporthalle und dem künftigen Kunstrasenplatz auch sportlich Synergien nutzen“, so Leukel. Man plane ein komplett durchdachtes Raumkonzept, welches auch eine Aufwertung der Nutzung der Sportstätten beinhalte, erklärt er. Gerade diese Chance, einen größeren Sportstandort in Hachenburg zu etablieren, freut Roger Lewentz. „Neben dem Innenministerium bin ich ebenso für den Bereich Sport zuständig und bis zum Jahresende sogar noch Vorsitzender der Sportministerkonferenz. Da freut es mich natürlich umso mehr, wenn neben dem kulturellen auch der sportliche Aspekt aufgewertet wird“, ergänzte Roger Lewentz. Die Förderung des Hachenburger Vorhabens falle zwar nicht klassisch in die Stadtentwicklungsförderung, jedoch sehe er kein Problem für eine korrespondierende Einzelmaßnahme aus dem Topf der Städteförderung. „Wenn es darum geht, eine Fördersumme im siebenstelligen Bereich zu bewilligen, ist es immer gut, sich vor Ort ein Bild zu machen“, schließt Lewentz.

Auch bei der Besichtigung der Innenräume wurde klar, dass sich die Stadt bereits Gedanken zum Umbau gemacht hat. Im Gespräch kamen auch weitere Ideen auf, welche im Rahmen einer Ideenwerkstatt konkretisiert werden sollen. Christoph-Josef Böhle, Referatsleiter im Innenministerium Rheinland-Pfalz, hatte einige Tipps und Hinweise im Gepäck, was für einen erfolgreichen Förderantrag bedacht werden müsse. Auch Landrat Achim Schwickert begrüßt das Vorhaben in Hachenburg. Noch vor der Sommerpause hofft man, bei einem Termin in Mainz weitere Details zur Planung und Antragstellung klären zu können. Die Unterstützung und Hilfestellung seitens des Ministeriums ist den Initiatoren in Hachenburg sicher. Bis zur finalen Entscheidung hat sich die Stadt über einen Mietvertrag die Räumlichkeiten gesichert und stellt sie weiterhin Sport- und Tanzgruppen zur Verfügung. Und auch für die alte Stadthalle gibt es schon Ideen. Sollte eine mögliche Erweiterung der umliegenden Schulen nicht zustande kommen, wäre eine Renaturierung des Areals eine wahrscheinliche Option.

 
 

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