Gabi Weber und Timon Gremmels zu Besuch bei der maxwäll Energie-Genossenschaft eG in Boden

Veröffentlicht am 07.12.2018 in Pressemitteilung

Die maxwäll Energie-Genossenschaft eG nimmt die Energiewende vor Ort selbst in die Hand und stärkt damit nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Davon konnten sich die hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Gabi Weber und ihr Kollege Timon Gremmels beim Besuch des Solarparks Steinkaut in Boden selbst überzeugen. Mit einer Anlagenleistung von 2,5 Megawatt-Peak wird hier pro Jahr Strom für mehr als 600 Haushalte aus Sonnenenergie erzeugt.

Gremmels, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, berichtete im anschließenden Gespräch über das am vergangenen Freitag verabschiedete Energiesammelgesetz, bei dem er federführend den Bereich der Photovoltaik für die SPD Bundestagsfraktion mitverhandelt hatte.

Erfreut zeigte sich der maxwäll-Vorstand von Gremmels Aussage: „Mit dem Energiesammelgesetz geben wir der Energiewende einen neuen Schub. Das ist ein großer Erfolg der SPD, die den beschleunigten Ausbau von Windkraft und Photovoltaik gegen teils erhebliche Widerstände in der Union durchgesetzt hat.“

Reguläre und Sonderausschreibungen zusammen werden in Deutschland bis Ende 2021 nun insgesamt rund 25.000 Megawatt Wind- und Sonnenenergie betragen. „Das entspricht einem guten Viertel der heute installierten Leistung in nur drei Jahren“, laut Timon Gremmels, der zugleich hervorhebt: „Damit sichern wir gut bezahlte zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Wind- und in der Solarindustrie und leisten einen ganz erheblichen Beitrag für mehr Klimaschutz in Deutschland.“

Weiter hervorzuheben des neuen Gesetzes ist, dass Mieterstromprojekte, die Mieterinnen und Mieter an der Energiewende teilhaben lassen und Erneuerbare Energien in die Städte tragen, auch in Zukunft attraktive Renditemöglichkeiten bieten. Die grundsätzlichen Förderregelungen werden beibehalten, für alle Anlagen, die mit einer installierten Leistung von weniger als 50 kW in Betrieb sind, ändert sich nichts.

Mit dem Gesetz erhalten auch zahlreiche Unternehmen die notwendige Rechtssicherheit, wenn es um deren Abgaben und Umlagen geht. Das gilt für Handel und Gewerbe ebenso wie für energieintensive Industrien im internationalen Wettbewerb. „Das ist mir besonders wichtig“, betont Gabi Weber. „Denn der Industriestandort Deutschland muss auch im 21. Jahrhundert stark sein, insbesondere mit Blick auf Globalisierung und Digitalisierung und allen Herausforderungen, die noch kommen.“

Trotz aller Verbesserungen steht auch weiterhin das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel, dass bis zum Jahr 2030 65% des Bruttostromverbrauchs aus Erneuerbarer Energien sind.

Die Rolle des Naturschutzes bei der Erneuerung bestehender Windenergieanlagen, sowie bei deren Neubau ist den Vertretern von maxwäll ein besonderes Anliegen und wurde im Gespräch intensiv diskutiert. Die maxwäll-Energiegenossenschaft eG will ihren Beitrag dazu leisten und künftig in Windenergie-Anlagen investieren, denn im Weserwald pfeift ja bekanntlich der Wind so kalt.

Weiter Info zur maxwäll-Energiegenossenschaft unter: https://www.maxwaellenergie.de/

 

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