Forstamt Rennerod ist für die Zukunft gut aufgestellt

Veröffentlicht am 03.04.2013 in Pressemitteilung

Anlässlich seines Besuches im Forstamt Rennerod und im Forstrevier Kirburg zeigte sich der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Hendrik Hering zuversichtlich, dass mit den aktuellen Beschlüssen der Landesregierung in Mainz die Forstämter des Westerwaldkreises für die Zukunft gut aufgestellt sind:

„Um die Erfahrung der älteren Beschäftigten besser nutzen zu können, jungen Menschen Chancen zu geben, Übergänge besser zu gestalten sowie die Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu begrenzen, wurde ein jährlichen Einstellungskorridor bis zum Jahr 2022 vereinbart, der deutlich über den Zahlen der zurückliegenden Jahre liegt. Damit schafft die Landesregierung eine verlässliche Grundlage für die ‚Verjüngung‘ von Landesforsten sowie dauerhafte Planungssicherheit für die Forstleute“, so Hendrik Hering bei seinem Besuch in Rennerod. Hering, der nach einem Gespräch mit Forstamstleiter Michael Weber und dem Personalrat Michael Welte in Rennerod das Forstrevier Kirburg besuchte war sichtlich erfreut, dass die Landesregierung mit der Verbesserung des Einstellungkorridors eine Initiative der SPD-Landtagsfraktion aufgegriffen und umgesetzt hat.

„Mit diesem bis zum Jahr 2022 vereinbarten Einstellungskorridor schafft die Landesregierung eine verlässliche Grundlage für die Zukunft des Landesforstbetriebes und Planungssicherheit für die Beschäftigten. Die Forstleute werden zukünftig viele Herausforderungen zu bewältigen haben, insbesondere durch Klimawandel und Energiewende. Zum Ausgleich eines nennenswerten Anteils der in den kommenden Jahren stark steigenden Altersabgänge werden künftig jährlich regulär 35,5 Vollzeitstellen beim Forstpersonal aller Beschäftigtengruppen nachbesetzt. Bislang wurden pro Jahr nur neun Stellen neu besetzt. Damit schafft die Landesregierung die idealen Voraussetzungen, den Herausforderungen gerecht zu werden. Im Bereich der Holzindustrie und der Weiterverarbeitung werden gerade im Westerwald dadurch viele Arbeitsplätze gesichert.“

Hering ging es bei seinem Besuch nicht nur um die Personalsituation im Bereich Landesforsten. „Ich besuche regelmäßig unsere Landesbetriebe in meinem Wahlkreis um zu erfahren, wo der Schuh drückt, aber auch um zu lernen, welche Neuerungen und neuen Herausforderungen auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugekommen sind“, so der Westerwälder SPD-Landtagsabgeordnete. Daher ließ er sich im Forstrevier Kirburg im Beisein der örtlich zuständigen Bürgermeister von Kirburg, Hans-Alfred Graics, und Mörlen, Thomas Ax, sowie dem 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bad Marienberg, Andreas Heidrich, vom Revierleiter Ottmar Esper durch das Forstrevier führen und sich ausführlich über den Entwicklungsstand einer vor vielen Jahren von ihm noch als Forststaatssekretär initiierten Ersatzmaßnahme im Gemeindewald Kirburg und über den Entwicklungsstand des Gemeindewaldes Mörlen vor Ort unterrichten. „Viel zu wenig Beachtung findet, dass mit der Arbeit in den Forstrevieren auch eine große gesellschaftliche Leistung für Naherholung, Tourismus und Umweltschutz erbracht wird“, so Hering abschließend.

Dem zweiten Forstamt in seinem Wahlkreis in Hachenburg und dem dortigen Leiter Harald Hericks wird der Abgeordnete Hendrik Hering am 3. Mai 2013 seinen Besuch abstatten.

 
 

Homepage Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald

Aktuelles aus der Heimat

Aus aller Welt

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von websozis.info