Bad Marienberg erhält 600.000 Euro aus Topf für Städtebauförderung

Veröffentlicht am 19.01.2023 in Pressemitteilung
von rechts: Bürgermeister Andreas Heidrich und Stadtbürger-
meisterin Sabine Willwacher, Landtagsabgeordneter Hendrik Hering,
Erster VG-Beigeordneter und Europaabgeordneter Karsten Lucke,
Sebastian von Bredow (Stadt-Land-Plus) und Carolin Grahn
(Verbandsgemeindeverwaltung) beim Vor-Ort-Termin in der
Bad Marienberger Stadtverwaltung

Die Stadt Bad Marienberg darf sich erneut über eine Förderung freuen, die sich sehen lassen kann. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits viele Projekte im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) umgesetzt wurden, kann es dank der erneuten 600.000 Euro nahtlos weitergehen.

Bad Marienberg. Es war ein Besuch zu einem freudigen Anlass, der SPD-Abgeordneter und Landtagspräsident Hendrik Hering nach Bad Marienberg führte. Bereits in den letzten Jahren hat die Stadt mit Unterstützung von Fördermitteln aus dem Stadtentwicklungsprogramm einige Projekte umsetzen können, dank einer erneuten Förderung in Höhe von 600.000 Euro soll es jetzt weitergehen. Unter anderem stehen neben kleineren Projekten im Kurpark noch ein barrierefreier Zugang vom Rathaus zum Kurpark auf der Liste der Pläne und auch die Albrechtstraße soll barrierefrei erneuert werden sowie zusätzliche Parkflächen bekommen.

Sebastian von Bredow, Geschäftsführer des Planungsbüros Stadt Land Plus, hatte zu Beginn eine Präsentation vorbereitet, in welcher die vielen Projekte der letzten Jahre gezeigt wurden. In dieser Zeit ist vor allem im Kurpark einiges passiert. Es wurde aufwändig „entbuscht“, neu gepflanzt, die Pflasterfläche und die Treppenanlage vor der Konzertmuschel mitsamt der Pergola erneuert, abnehmbare Sonnensegel installiert und nebendran das Kneipp-Becken erneuert. Damit sind die Pläne für den Kurpark jedoch noch nicht am Ende. Dank der erneuten Förderung soll es weitergehen. Die Konzertmuschel soll einen barrierefreien Zugang vom Rathaus bekommen und im südlichen Bereich soll der Bachlauf renaturiert und die Wege aufgewertet werden. Ein entsprechendes Gestaltungskonzept soll erarbeitet werden.

„Vor allem der barrierefreie Zugang liegt mir ganz besonders am Herzen“, sagte Stadtbürgermeisterin Sabine Willwacher. „Wir haben so viele ältere Menschen in der Stadt, für die ein Zugang zum Kurpark sonst sehr beschwerlich ist“, erläuterte sie. Zudem könne man mit einem barrierefreien Zugang vom Rathaus aus bei Veranstaltungen auch die dortige Infrastruktur wie behindertenfreundliche Toiletten und Räumlichkeiten nutzen. Ein solcher Rampenzugang ist jedoch aufgrund des großen Höhenunterschieds nicht so einfach. Möglichkeiten gibt es viele, da die Kirche, welche Eigentümer des an die Stadt verpachteten Kurparks ist, sich gegen eine größere Versiegelung der Böden ausspricht, bleibt am Ende wohl nur eine Stahlkonstruktion, welche mit höheren Kosten und viel Mehraufwand verbunden ist. Insgesamt wird die Länge der Rampe rund 70 Meter betragen, um die Höhendifferenz zu überwinden. Hinzu kommen Plateau-Bereiche als Ausweichflächen.

Etwas leichter in der Umsetzung werden die Maßnahmen des Umbaus der Albrechtstraße. Hier soll ebenfalls Barrierefreiheit im Vordergrund stehen. Zusätzlich sollen neue, begrünte Parkflächen geschaffen werden. Im Kurpark wäre ein weiterer Punkt auf der Wunschliste die Installation sogenannter Outdoor-Geräte für Bewegung und Sport bei Erwachsenen. „In anderen Ländern gibt es das oft und wird auch gern genutzt“, erzählte Hendrik Hering, welcher vor allem in osteuropäischen Ländern schon häufiger solche Geräte gesehen hat. Sabine Willwacher sieht da vor allem für die vielen Senioren im Umkreis des Kurparks einen Gewinn. „Vielleicht finden auch ältere Menschen da eine Motivation, wenn sie mit ihren Betreuern draußen unterwegs sind, etwas mehr Bewegungen zu integrieren, als nur einen kleinen Spaziergang im Park“, hofft sie.

„Da hat Bad Marienberg ja noch viel vor. Die anstehenden Projekte sind wirklich toll und es ist schön, zu sehen, wenn das Geld aus Förderungen so gut angelegt wird“, resümierte Hendrik Hering am Ende der Präsentation. Er versprach, sich auch weiterhin in Mainz dafür starkzumachen, dass die Projekte in Bad Marienberg gefördert werden. „Ohne die Fördermittel wäre vieles nicht umsetzbar gewesen. Aber Fördermittel sind nicht nur ein Segen, sondern auch eine Verpflichtung“, brachte es Bürgermeister Andreas Heidrich abschließend auf den Punkt.

 
 

Homepage Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald

Aktuelles aus der Heimat

Aus aller Welt

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

Ein Service von websozis.info