„Falsche Namenswahl“: Lahnsteiner Kaserne soll mit Bezug auf Koblenz umbenannt werden

Veröffentlicht am 22.06.2021 in Pressemitteilung

Die Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Mitglieder im Verteidigungsausschuss Gabi Weber (Montabaur) und Detlev Pilger (Koblenz) kritisieren die geplante Umbenennung der „Deines-Bruchmüller-Kaserne“ in „Rittersturz-Kaserne“. 

„Koblenz ist Koblenz und Lahnstein ist Lahnstein“, sagt Detlev Pilger. „Die Identifikation der Stadtbevölkerung mit ihren Soldatinnen und Soldaten sollte sich auch in der Namenswahl niederschlagen.“

„Die von der Stadt vorgeschlagenen Namen „Lahneck-Kaserne“ oder „Rhein-Lahn-Kaserne“ passen viel besser zur Stadt und „ihrer“ Bundeswehr“, sagt Gabi Weber.

Der bisherige Namensgeber Georg Bruchmüller, Artillerieoffizier des Kaiserreichs im Ersten Weltkrieg, eignet sich nicht mehr als würdiger Namensgeber einer Kaserne der Bundeswehr. Benennungen von Kasernen sind nicht von den politischen Zielen zu trennen, denen sie  dienen. Sie  dürfen sich zudem nicht allein aus dem professionellen Können des Namensgebers im Gefecht ableiten, fordert der Traditionserlass der Bundeswehr. Dagegen sollen bei der Traditionspflege regionale Bezüge und Besonderheiten hervorgehoben werden.

 

 

Nach einem monatelangen bundeswehrinternen Findungsprozess wurde der Stadt Lahnstein bereits im April der Vorschlag für einen neuen Namen unterbreitet; eine Entscheidung durch die Verteidigungsministerin steht noch aus. Allerdings bezieht er sich auf die historisch bedeutsame Rittersturz-Konferenz, auf der im Juli 1948 die Ministerpräsidenten der westdeutschen Bundesländer über Grundlagen der später durch den Parlamentarischen Rat gegründeten Bundesrepublik Deutschland berieten. Aus Lahnsteiner Sicht fällt der Ort der Rittersturz-Konferenz nicht in ihren geographisch-regionalen Bereich, da er auf der gegenüber liegenden Rheinseite liegt.

 

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