Besuch in Stahlhofen: Gefahrenpunkt soll entschäft werden

Veröffentlicht am 03.03.2011 in Aktuell

Aus der "Westerwälder Zeitung":

Baumaßnahme Neue Trasse für die Kreisstraße 52 in Stahlhofen am Wiesensee geplant

Einen Gefahrenpunkt inmitten von Stahlhofen am Wiesensee will die Ortsgemeinde jetzt entschärfen: Für die Kreisstraße 52 im Bereich der Ortsdurchfahrt soll es bald eine neue Trasse geben. Bislang stößt diese Straße mitten in der Ortslage Stahlhofen a. W. in einem Steilstück auf die vorfahrtsberechtigte Kreisstraße 54. Wer von Winnen kommend auf die K 54 einbiegen will, hat dadurch „teilweise heikle, um nicht zu sagen äußerst gefährliche Situationen zu überstehen“, erläutert Ortsbürgermeister Günther Raspel. Mehrmals am Tag komme es in dem sehr engen Einmündungsbereich zu kritischen Situationen.

Das „Nadelöhr“ an der Kreuzung haben nicht nur Einwohner, sondern bislang auch viele Gäste zu meistern, die zum Wiesensee fahren möchten. Der Bereich dieses Freizeitgebietes hat nicht zuletzt durch das Hotel Lindner mit seiner 18-Loch-Golfplatzanlage eine starke Aufwertung erfahren. Die Besucher des Hotels, die Golfspieler und die Tagesgäste des Wiesensees (Café Seewies, Campingplatz Wiesensee, Tourist-Information Wiesensee) benutzen größtenteils die Zuwegung über die K 54/K 52. Auch der Busverkehr (Schul- und Linienbusse, Regio-Linie) und der Schwerlastverkehr sind betroffen.

„Die Idee, die Trasse für die K 52 neu zu verlegen, geistert schon länger in unseren Köpfen“, berichtet Raspel. 2009 wurde die Kreisverwaltung in dieser Sache angeschrieben. 2010 folgte ein Ortstermin mit dem Landesbetrieb Mobilität. „Wir sind mit unserem Vorschlag offene Türen eingelaufen“, so Raspel. Alle seien sich einig, dass gehandelt werden müsse.

Jetzt liegt der Ortsgemeinde ein gültiger Bebauungsplan vor. Bei einem Treffen mit den betroffenen Grundstückseigentümern soll der nötige Grunderwerb geklärt werden. Wenn die Kreisverwaltung die Finanzmittel für den Trassenbau in den Haushalt einstellt, könnte es losgehen.

Wie Minister Hendrik Hering die Ortsgemeinde informierte, könne der Kreis auf die kalkulierten Kosten von 235 000 Euro Landeszuschüsse von 65 Prozent bekommen. Grunderwerbs- und Planungskosten übernimmt die Ortsgemeinde als Anteil an der Gesamtfinanzierung dieser Maßnahme. „Ich hoffe, dass die Trasse im kommenden Jahr gebaut werden kann“, sagt Raspel.

Fußnote: Text Angela Baumeier

 
 

Homepage Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald

Aktuelles aus der Heimat

Aus aller Welt

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

11.02.2026 21:41 Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz
Barrierefreiheit nützt uns allen Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt. „Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und… Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz weiterlesen

11.02.2026 21:39 Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus
Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen

Ein Service von websozis.info