Am Ende seines Praktikums stellt sich Tomáš Pavlík vor und zieht Bilanz

Veröffentlicht am 05.07.2018 in Aktuell

Im Rahmen des Internationalen Parlamentsstipendiums war Tomáš Pavlík aus der Slowakei seit April als Praktikant in meinem Büro. Der Beginn der Sommerpause kommende Woche ist auch das Ende seiner Mitarbeit in Berlin. An dieser Stelle stellt er sich vor und zieht Bilanz: 

Mein Name ist Tomáš Pavlík, ich bin 26 Jahre alt und komme aus der Slowakei. Als Absolvent des Instituts für Politikwissenschaften der Philosophischen Fakultät der Comenius-Universität in Bratislava – freut es mich, dass ich die Möglichkeit bekam im Büro von Gabi Weber für 3 Monate ein Praktikum zu absolvieren.

Während des Studiums hatte ich ein starkes Interesse für die internationale Politik und die Sicherheitspolitik in der Welt sowie die Rolle Deutschlands bei der Bewältigung der neuen politischen Herausforderungen innerhalb der EU. Dies sind die wichtigsten Beweggründe am IPS teilzunehmen. Ich bin der Ansicht, dass Deutschland in diesen Konflikten eine äußerst positive und konstruktive diplomatische Rolle spielt und spielen wird.

Ich interessiere mich sowohl für die deutsche Außenpolitik, als auch für die deutsche Innenpolitik, vor allem für die Arbeit der Bundesregierung und des Bundestags. Das Internationale Parlaments-Stipendium war eine einmalige Gelegenheit für mich, als Praktikant von Gabi tätig zu sein und die Arbeit von Ihr und ihrem Team aus der Nähe zu betrachten.

Ich freue mich sehr, dass mein Interessenbereich mit dem Arbeitsbereich von Gabi als Sprecherin der Arbeitsgruppe wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglieds des Verteidigungsausschuss gut zusammenpasst.

Besonders gefallen hat mir am Praktikum, die Möglichkeit an den AG der SPD für beide Bereiche teilzunehmen. Aber als Höhepunkt meines Praktikums  würde ich  die Wahlkreisreise in den Westerwald bezeichnen. Die Unterschiede zwischen Deutschland und der Slowakei sind mir nirgendwo so markant aufgefallen wie bei meiner Reise. Der persönliche Kontakt den Gabi zu den Bürgern und ihren Problemen an Ort und Stelle pflegt gibt es bei den slowakischen Abgeordneten nicht.

In meiner Bachelorarbeit sowie der Magisterarbeit befasste ich mich mit der Problematik des Nahen Ostens. Primär war es eine Analyse des Konflikts in Syrien und Irak unter Anwendung der realistischen Theorien der internationalen Beziehungen. Die Schwerpunkte dieser Arbeiten liegen in der Analyse der Hauptgründe und des Verlaufs des syrischen und irakischen Konflikts und des Eingreifens Irans, Russlands, Saudi Arabiens und der USA in diesen Konflikt.

Ich war im Jahre 2016 Praktikant in einer Abteilung des Ministeriums für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten der Slowakischen Republik die für den Nahen und Mittleren Osten und Subsaharisches Afrika verantwortlich ist. Im gleichen Jahr war ich auch als Liaison Officer am Ministerium angestellt. Es handelte sich um eine Teilzeitarbeit wehrend der Slowakischen EU-Ratspräsidentschaft. Zu meinem Verantwortungsbereich gehörte die Koordination und Kommunikation zwischen den Delegationen, Ministerien, Botschaften. Im Medienzentrum beteilige ich mich an der Organisation von Medienveranstaltungen.

Im Jahre 2017 war ich am Umweltministerium der Slowakei für interministerielle Zusammenarbeit zuständlich. Ich möchte auch beruflich in diesen Bereichen tätig werden also im Staatsdienst oder in der Diplomatie auf nationale oder EU-Ebene. (Außenpolitik oder Sicherheitspolitik) und dieses Stipendium ermöglicht mir viele nützliche Kontakte zu knüpfen, um Probleme und Visionen vieler Länder besser zu verstehen. Das könnte natürlich auch für mein Land von Nutzen sein, da gute Beziehungen und Kontaktmöglichkeiten mit so einem strategisch wichtigen Verbündeten wie Deutschland, von großer Wichtigkeit sind. Europa braucht Fachleute, die die europäischen Ziele verfolgen und unterstützen.

Die letzten vier Monate in Berlin sind ohne zu übertreiben einer schönsten in meinem Leben.

 

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